Irland
Irland hat einen offiziellen Zeitplan für B2B-E-Rechnungen und Echtzeitmeldungen von November 2028 bis Juli 2030 veröffentlicht. Er baut auf dem bereits für B2G genutzten Peppol-Netzwerk auf; jedes Unternehmen muss ab der ersten Phase E-Rechnungen empfangen können.
Profil zuletzt geprüft: 2026-07
Auf einen Blick
Irland wird heute vollständig über Peppol unterstützt. Auch die B2B-Pflicht von 2028 bis 2030 baut auf demselben Netzwerk auf, ohne Akkreditierungshürde.
- Austauschmodell
- Peppol (Post-Audit)
- B2B-Pflicht
- Verpflichtende B2B-E-Rechnung mit Echtzeitmeldung, stufenweise von November 2028 bis Juli 2030
- B2G-E-Rechnung
- Öffentliche Stellen müssen seit Juni 2019 EN-16931-E-Rechnungen empfangen und verarbeiten (das Senden bleibt für Lieferanten freiwillig)
- Formate
- Peppol BIS Billing 3.0 · PINT-EU erwartet für die B2B-Pflicht ab 2028 (technische Spezifikationen von Revenue stehen noch aus)
- Peppol-Identifikationsschemata
9935Irische MehrwertsteuernummerDas einzige irische Peppol-Schema - alle öffentlichen und privaten Teilnehmer laufen darunter- E-Reporting
- Heute keines; die digitale Echtzeitmeldung an Revenue wird ab November 2028 zusammen mit der B2B-Pflicht stufenweise eingeführt und ersetzt die monatlichen VIES-Meldungen
Zeitplan der Pflichten
So unterstützt Recommand Irland
- Senden Sie heute E-Rechnungen an irische öffentliche Stellen über Peppol - Irland hat keine PASR und keine Akkreditierungshürde für Access Points
- Registrieren Sie Ihr Unternehmen in wenigen Minuten unter seiner irischen Mehrwertsteuernummer (Schema 9935) im Netzwerk
- Empfangsbereitschaft ist der kluge erste Schritt: Ab November 2028 muss jedes irische Unternehmen strukturierte E-Rechnungen empfangen können, unabhängig von seiner Größe
- Die Pflicht von 2028 bis 2030 nutzt dasselbe Peppol-Netzwerk. Sobald Revenue die Spezifikationen veröffentlicht, werden die neuen Anforderungen per Plattform-Update unterstützt
Häufige Fragen
01Ist die E-Rechnung in Irland verpflichtend?
Für B2B noch nicht - aber sie kommt offiziell. Heute müssen nur öffentliche Stellen E-Rechnungen empfangen. Ab November 2028 müssen Großunternehmen strukturierte E-Rechnungen ausstellen und in Echtzeit an Revenue melden; die Pflicht erstreckt sich ab November 2029 auf Unternehmen im EU-Binnenhandel und bis Juli 2030 auf das gesamte grenzüberschreitende EU-B2B.
02Wann muss mein Unternehmen handeln?
Jedes irische Unternehmen muss ab Phase 1 im November 2028 E-Rechnungen empfangen können, auch wenn seine eigene Ausstellungspflicht später greift. Eine frühe Anbindung an Peppol deckt die Empfangsanforderung ab - und schon heute jede Rechnungsstellung an den öffentlichen Sektor.
03Welchen Peppol-Identifikator verwenden irische Unternehmen?
Die irische Mehrwertsteuernummer unter Schema 9935 - das einzige irische Peppol-Teilnehmerschema. Ob die Pflicht von 2028 sie als Adressierungsschlüssel beibehält, hängt von den technischen Spezifikationen von Revenue ab, doch eine Alternative gibt es heute nicht.
04Wird Irland eine zentrale Clearance-Plattform wie Italien oder Polen nutzen?
Eine Clearance-Plattform ist nicht geplant. Die Roadmap von Revenue baut auf der dezentralen Peppol-Infrastruktur auf, die seit 2019 bereits für B2G genutzt wird, ergänzt um die Echtzeitmeldung zentraler Transaktionsdaten an Revenue. PDF- und gescannte Rechnungen erfüllen die Mehrwertsteuer-Compliance nicht mehr, sobald die Pflicht gilt.
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