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Slowenien

Sloweniens verabschiedete B2B-Pflicht ab 2028 setzt auf dezentralen strukturierten Austausch - e-SLOG- oder EN-16931-Rechnungen über registrierte Provider, Peppol oder Direktverbindungen, ohne Clearance-Schicht der Steuerbehörde und mit ausdrücklich ausgeschlossener E-Mail.

Profil zuletzt geprüft: 2026-07

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Auf einen Blick

Slowenien wird heute über Peppol unterstützt. Die B2B-Pflicht ab 2028 setzt auf dezentralen strukturierten Austausch; Peppol ist einer der zulässigen Kanäle.

Austauschmodell
Peppol (Post-Audit)
B2B-Pflicht
Pflicht für inländisches B2B ab dem 1. Januar 2028 gemäß ZIERDED, verabschiedet im Oktober 2025
B2G-E-Rechnung
Pflicht für Lieferanten öffentlicher Budgetnutzer seit 2015, geleitet über den PPA/UJP-Zugangspunkt
Formate
e-SLOG 2.0 (nationaler Standard, an EN 16931 ausgerichtet) · Peppol BIS Billing 3.0 / EN-16931-Syntaxen
Peppol-Identifikationsschemata
9949
Slowenische Mehrwertsteuernummer (SI:VAT)
Das aktive Peppol-Schema für slowenische Teilnehmer - die Standardwahl für die Adressierung
E-Reporting
Keines - ZIERDED führt ausdrücklich kein Rechnungs-Reporting an die Steuerbehörde (FURS) ein; periodische Mehrwertsteuerregister über eDavki sind eine separate Pflicht
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Zeitplan der Pflichten

1 Jan 2015
B2G-E-Rechnung verpflichtend für Transaktionen mit slowenischen Budgetnutzern über PPA/UJP
Oct 2020
Budgetnutzer zur Nutzung des Standards e-SLOG 2.0 verpflichtet
23 Oct 2025
Die Nationalversammlung verabschiedet ZIERDED, das Gesetz zur Pflicht des inländischen B2B-E-Rechnungsaustauschs
1 Jan 2028
Strukturierte E-Rechnung verpflichtend für inländisches B2B zwischen in Slowenien registrierten Unternehmen und Einzelunternehmern
1 Jul 2030
EU-ViDA-Regeln ergänzen innergemeinschaftliche E-Rechnung und digitales Meldewesen
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So unterstützt Recommand Slowenien

  • Senden und empfangen Sie heute konforme Peppol-Rechnungen mit slowenischen Teilnehmern - Recommand ist ein zertifizierter Peppol Access Point und SMP und adressiert Empfänger über ihre Mehrwertsteuernummer (9949)
  • Die integrierte EN-16931-Validierung deckt die Semantik ab, an der Sloweniens Standard e-SLOG 2.0 ausgerichtet ist
  • Peppol ist einer der im ZIERDED-Mandat für 2028 genannten Austauschkanäle - wer sich jetzt anbindet, ist vor der Frist bereit
  • Sloweniens endgültige Regeln zur Provider-Registrierung nach ZIERDED sind noch nicht bestätigt. Neue Pflichten werden per Plattform-Update unterstützt - ohne neues Implementierungsprojekt
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Häufige Fragen

01Ist die E-Rechnung in Slowenien verpflichtend?

Für Lieferanten öffentlicher Budgetnutzer ja - seit dem 1. Januar 2015 über das PPA/UJP-System. Für inländisches B2B macht das im Oktober 2025 verabschiedete ZIERDED-Gesetz strukturierte E-Rechnungen ab dem 1. Januar 2028 verpflichtend für in Slowenien registrierte Unternehmen und Einzelunternehmer.

02Darf ich slowenischen Unternehmen nach 2028 noch PDF-Rechnungen per E-Mail senden?

Nein. Unter ZIERDED ist eine PDF keine E-Rechnung, und E-Mail ist für das regulierte inländische B2B ausdrücklich keine zulässige Austauschmethode. Rechnungen müssen strukturierte Dokumente sein, die über einen registrierten Provider, das Peppol-Netzwerk oder eine Direktverbindung ausgetauscht werden.

03Welches Format verwenden slowenische E-Rechnungen?

e-SLOG 2.0 ist der nationale Standard und an EN 16931 ausgerichtet. EN-16931-konforme Syntaxen wie Peppol BIS Billing 3.0 sind ebenfalls zulässig, und andere Standards dürfen verwendet werden, wenn beide Parteien dies vorab vereinbaren.

04Meldet Slowenien Rechnungen an die Steuerbehörde?

Nein. Slowenien ist kein Clearance-Land: ZIERDED führt ausdrücklich kein Reporting ausgetauschter E-Rechnungen an FURS ein. Periodische Mehrwertsteuererklärungen und Mehrwertsteuerregister über eDavki bleiben eine vom Rechnungsaustausch getrennte Pflicht.

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