Island
Island ist ein reiner Peppol-Post-Audit-Markt: Öffentliche Stellen müssen strukturierte E-Rechnungen über Peppol empfangen können, und es gibt keine Clearance-Plattform, kein E-Reporting und keine Akkreditierungshürde für Serviceprovider.
Profil zuletzt geprüft: 2026-07
Auf einen Blick
Island wird heute vollständig über Peppol unterstützt. Das Land nutzt ein reines Post-Audit-Modell ohne zentrale Freigabeplattform oder Akkreditierungspflicht für Dienstleister.
- Austauschmodell
- Peppol (Post-Audit)
- B2B-Pflicht
- Keine B2B-E-Rechnungspflicht, und keine angekündigt
- B2G-E-Rechnung
- Öffentliche Stellen müssen EN-16931-E-Rechnungen empfangen und verarbeiten - staatliche Einrichtungen seit April 2019, Gemeinden seit April 2020
- Formate
- Peppol BIS Billing 3.0 (mit islandspezifischen IS-R-Validierungsregeln) · EN 16931 in der über die isländische technische Spezifikation TS236:2017 lokalisierten Fassung
- Peppol-Identifikationsschemata
0196Isländische Kennitala (nationale Registrierungsnummer)Ein zehnstelliger Identifikator, der sowohl für die Handelspartei als auch für die Endpunkt-Adressierung verwendet wird
Zeitplan der Pflichten
So unterstützt Recommand Island
- Senden und empfangen Sie heute isländische Peppol-Rechnungen - für Access Points gelten keine islandspezifische Akkreditierung, Sicherheitszertifizierung oder Meldepflicht
- Registrieren und adressieren Sie isländische Teilnehmer über ihre Kennitala unter Schema 0196
- Die integrierte Validierung deckt die islandspezifischen Peppol-BIS-Regeln ab (IS-R-001 bis IS-R-010), einschließlich inländischer Anforderungen an Rechts-ID und Adresse
- Sie verkaufen an den isländischen öffentlichen Sektor? Alle erfassten öffentlichen Auftraggeber müssen EN-16931-E-Rechnungen empfangen können - Peppol ist der praktische Weg
Häufige Fragen
01Ist die E-Rechnung in Island verpflichtend?
Es gibt keine B2B- oder B2C-Pflicht. Auf der öffentlichen Seite müssen isländische öffentliche Auftraggeber EN-16931-E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können (staatliche Einrichtungen seit April 2019, Gemeinden seit April 2020). Eine allgemeine gesetzliche Pflicht für Lieferanten, sie zu senden, ist nicht eindeutig verankert, doch Peppol ist der erwartete Weg bei Rechnungen an öffentliche Stellen.
02Welchen Peppol-Identifikator verwenden isländische Unternehmen?
Die Kennitala - Islands zehnstellige nationale Registrierungsnummer - unter Schema 0196. Sie identifiziert sowohl die Handelspartei als auch den Peppol-Endpunkt und lässt sich gegen das isländische Unternehmensregister prüfen.
03Welches Format verwenden isländische E-Rechnungen?
Peppol BIS Billing 3.0, das EN 16931 in der für Island lokalisierten Fassung umsetzt (TS236:2017). Die aktuelle BIS-Version enthält islandspezifische Regeln - zum Beispiel eine verpflichtende isländische Rechts-ID für inländische Verkäufer und Käufer sowie Anforderungen an Straße und Postleitzahl in Adressen.
04Benötigen Serviceprovider eine isländische Akkreditierung?
Nein. Die Anforderungen der isländischen Peppol Authority sehen ausdrücklich keine Serviceprovider-Akkreditierung, keine lokale Sicherheitszertifizierung und keine Transaktionsmeldepflicht vor. Jeder zertifizierte Peppol Access Point, auch ein ausländischer, kann isländische Rechnungsflüsse abwickeln.
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