Niederlande
Die Niederlande sind einer der Peppol-nativsten Märkte Europas: B2G läuft heute über Peppol, die Peppol Authority ist Teil der niederländischen Regierung, und die geplante B2B-Pflicht ~2030–2032 soll über dasselbe Netzwerk laufen.
Profil zuletzt geprüft: 2026-07
Auf einen Blick
Die Niederlande werden heute vollständig über Peppol unterstützt. Das Netzwerk ist dort Standard; eine zentrale Freigabeplattform oder zusätzliche Hürde im Rechnungsfluss gibt es nicht.
- Austauschmodell
- Peppol (Post-Audit)
- B2B-Pflicht
- Geplant für ~2030–2032; Gesetzentwurf zur öffentlichen Konsultation Ende 2026 erwartet
- B2G-E-Rechnung
- Lieferanten der Zentralregierung müssen seit 2017 E-Rechnungen senden; alle öffentlichen Stellen empfangen und verarbeiten sie seit November 2019
- Formate
- NLCIUS (SI-UBL 2.0) · Peppol BIS Billing 3.0
- Peppol-Identifikationsschemata
0106Niederländische Handelskammernummer (KvK)Eine der drei primären Registrierungsoptionen für niederländische Endnutzer0190Niederländische Behörden-Organisations-ID (OIN)Behörden müssen über dieses Schema adressiert werden9944Niederländische Mehrwertsteuernummer (BTW)Die dritte primäre Option; IBAN/GLN nur als Rückfalloption- E-Reporting
- Heute keines; digitales Reporting nahezu in Echtzeit ist zusammen mit der geplanten B2B-Pflicht ~2030–2032 vorgesehen
Zeitplan der Pflichten
So unterstützt Recommand Niederlande
- Senden und empfangen Sie heute konforme Peppol-Rechnungen - Recommand ist ein zertifizierter Peppol Access Point und SMP, und die Niederlande stellen keine Akkreditierungshürde für den Rechnungsfluss auf
- Erreichen Sie niederländische Behörden über OIN-Adressierung (0190) und Unternehmen über KvK- (0106) oder Mehrwertsteuer-Registrierungen (9944)
- Die integrierte Validierung deckt NLCIUS (SI-UBL 2.0) und Peppol BIS 3.0 ab, einschließlich der NPa-Validierungsartefakte, die am 17. August 2026 verpflichtend werden
- Die NPa erlegt registrierten Dienstleistern Betriebspflichten auf - Sicherheit auf ISO-27001-Niveau, monatliche Statistiken, ein SLA für den Anbieterwechsel - damit Kunden sie nicht selbst tragen müssen
Häufige Fragen
01Ist die E-Rechnung in den Niederlanden verpflichtend?
Für B2G faktisch ja: Lieferanten der Zentralregierung müssen strukturierte E-Rechnungen senden (neue Verträge seit 2017), und alle niederländischen öffentlichen Stellen müssen seit November 2019 EN-16931-E-Rechnungen empfangen und verarbeiten. B2B-E-Rechnung ist heute freiwillig.
02Wann wird die B2B-E-Rechnung in den Niederlanden verpflichtend?
Eine Peppol-basierte Pflicht für B2B-E-Rechnung und digitales Reporting ist für etwa 2030–2032 geplant, stufenweise. Der Gesetzentwurf soll Ende 2026 in die öffentliche Konsultation gehen - die Richtung steht also fest, aber verbindlich ist noch nichts.
03Welches Format verwenden niederländische E-Rechnungen?
NLCIUS - das niederländische CIUS der EN 16931, implementiert als SI-UBL 2.0 - mit Peppol BIS Billing 3.0 als Interoperabilitätsformat. Ab dem 17. August 2026 sind die aktualisierten Validierungsartefakte der NPa verpflichtend; eine aktuelle Validierung ist daher wichtig, um Ablehnungen zu vermeiden.
04Welchen Peppol-Identifikator verwenden niederländische Organisationen?
Niederländische Endnutzer werden unter der KvK-Nummer (0106), der OIN (0190) oder der Mehrwertsteuernummer (9944) registriert. Behörden müssen die OIN verwenden - adressieren Sie jede niederländische öffentliche Stelle unter Schema 0190.
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