Slowakei
Das slowakische Modell von 2027 legt eine nationale CTC-Servicedomäne, einen zentralen SMP und Tax Data Documents auf Peppol - mit einer harten Akkreditierungshürde, bevor ein Anbieter in der Slowakei ansässige Unternehmen bedienen darf.
Profil zuletzt geprüft: 2026-07
Auf einen Blick
Die Slowakei wird für die Pflicht ab 2027 über einen akkreditierten Partner unterstützt. Der grenzüberschreitende Peppol-Austausch mit slowakischen Geschäftspartnern funktioniert schon heute direkt.
- Austauschmodell
- Peppol + zentrale Plattform
- B2B-Pflicht
- Geplant für den 1. Januar 2027 - das Ermächtigungsgesetz (Gesetz 385/2025) ist bereits verabschiedet
- B2G-E-Rechnung
- Öffentliche Stellen müssen seit dem 1. August 2019 EN 16931-E-Rechnungen empfangen
- Formate
- Peppol BIS Billing 3.0 mit einem slowakischen CIUS (geplant für 2027) · EN 16931-konforme E-Rechnungen (B2G heute)
- Peppol-Identifikationsschemata
0245Slowakische Steueridentifikationsnummer (DIČ)Das durch die PASR vorgeschriebene Schema - slowakische Endnutzer müssen auf Peppol unter ihrer zehnstelligen DIČ registriert sein9950Slowakische MehrwertsteuernummerAltes Schema, das noch in der Peppol-Codeliste steht, aber nicht das vorgeschriebene Registrierungsschema für slowakische Endnutzer- E-Reporting
- Geplant ab dem 1. Januar 2027: Dienstleister senden Tax Data Documents an den Access Point der slowakischen Steuerbehörde - Lieferanten melden bei Ausstellung, Empfänger innerhalb von 5 Tagen nach Erhalt
- Gut zu wissen
- Die slowakische Peppol-Behörde (FR SR) verlangt eine Akkreditierung der Dienstleister, bevor diese in der Slowakei ansässige Endnutzer bedienen dürfen. Recommand deckt dies über eine Route mit einem akkreditierten Partner für die inländische Pflicht ab 2027 ab.
Zeitplan der Pflichten
So unterstützt Recommand Slowakei
- Tauschen Sie heute grenzüberschreitende Peppol-Rechnungen mit slowakischen Geschäftspartnern aus; slowakische Teilnehmer werden über ihre DIČ unter Schema 0245 adressiert
- Recommand unterstützt in der Slowakei ansässige Unternehmen über einen akkreditierten Partner und erfüllt damit die slowakischen Peppol-Akkreditierungsanforderungen
- Die Pflicht ab 2027 baut auf Peppol selbst auf - slowakische CIUS-Validierung, Registrierung im zentralen SMP und Tax-Data-Document-Reporting - ein akkreditierter Peppol-Anbieter ist also genau das, was das Modell verlangt
- Das Länderpaket 2027 wird per Plattform-Update in dieselbe API und dasselbe Dashboard integriert - ohne separaten Vertrag oder eigene Integration auf Ihrer Seite
Häufige Fragen
01Ist die E-Rechnung in der Slowakei verpflichtend?
Für B2B noch nicht. Öffentliche Stellen müssen seit 2019 EN 16931-E-Rechnungen empfangen. Die inländische B2B-E-Rechnungs- und E-Reporting-Pflicht beginnt am 1. Januar 2027 unter dem bereits verabschiedeten Gesetz 385/2025, mit einer freiwilligen Übergangsphase über das Jahr 2026.
02Welchen Peppol-Identifikator verwenden slowakische Unternehmen?
Die zehnstellige slowakische Steueridentifikationsnummer (DIČ) unter Schema 0245 - vorgeschrieben durch die Anforderungen der slowakischen Peppol-Behörde. Das alte Mehrwertsteuernummer-Schema 9950 existiert noch, ist aber nicht das erforderliche Registrierungsschema für slowakische Endnutzer.
03Kann jeder Peppol-Anbieter slowakische Unternehmen bedienen?
Nein. Die Slowakei verlangt, dass Dienstleister eine Akkreditierung bei der Finanzdirektion (FR SR) erhalten, bevor sie Dienste für in der Slowakei ansässige Endnutzer anbieten - eine der klarsten Akkreditierungshürden in Europa. Der grenzüberschreitende Austausch mit slowakischen Geschäftspartnern bleibt gewöhnlicher Peppol-Verkehr.
04Welches Reporting kommt mit der Pflicht ab 2027?
Rechnungsdaten fließen über den Zustelldienst als Tax Data Documents an die Finanzdirektion: Lieferanten melden bei Ausstellung oder innerhalb von 5 Tagen, Empfänger innerhalb von 5 Tagen nach Erhalt. Geplante Strafen erreichen 10.000 EUR für Meldeverstöße und 100.000 EUR bei wiederholten Verstößen.
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